Leipziger Lange Nacht der Philosophie: 27. November 2026
„Natur ohne Grenzen?“

Die Klimakrise und das zunehmende Artensterben stellen uns vor Augen, dass unser bisheriger Umgang mit der Natur an seine Grenzen stößt und ein Umdenken dringend notwendig ist. Die Lange Nacht der Philosophie 2026 fragt deshalb in interdisziplinärer Weise – mit renommierten Impuls-gebenden Akteur*innen aus Kunst, Philosophie und Wissenschaft – nach unserem grundsätzlichen Verhältnis zur Natur: Wie verstehen wir uns selbst als Teil der natürlichen Welt? Wie prägt diese Beziehung unser Denken und Handeln? Wie lassen sich neue – nicht-instrumentelle – Zugänge zur Natur gewinnen? Welche Rolle spielen Konzepte und Praktiken der Resonanz, des Respektes oder einer stärkeren ästhetischen Wahrnehmung der Natur – bis hin zur Idee ihrer „Wiederverzauberung“? Wie kann es mit ihrer Hilfe gelingen, unseren Umgang mit der Natur auf allen Ebenen nachhaltiger zu gestalten?
Die Lange Nacht der Philosophie lädt das Publikum dazu ein, diese Fragen gemeinsam zu erkunden: Inspirierende Beiträgen aus Kunst, Wissenschaft und Philosophie geben Impulse für den lebendigen Austausch in vielfältigen partizipativen Gesprächsformaten im ganzen Haus. Die Veranstaltung ist ein Ort der Begegnung, bei dem auch die eigenen Erfahrungen der Besucher*innen zur Sprache kommen, ausgetauscht und weitergedacht werden, und sie bildet den Abschluss des umweltfreundlichen Themenjahres „Mach was draus!“ des soziokulturellen Zentrums Budde-Haus in Leipzig-Gohlis. Das Budde-Haus unterstützt das Projekt deshalb und wegen unserer langjährigen sehr guten Zusammenarbeit nachdrücklich und hat uns einen Letter of Intend dafür geschickt, der unten in das Dokument einkopiert ist.
Philosophische Denkimpulse, künstlerische Interventionen, choreografierte Gespräche
mit
- Prof. Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Biodiversitätsforscherin und Trägerin des Deutschen
Umweltpreises, Professorin an der Universität Leipzig und wissenschaftliche
Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)
- Dr. Kira Meyer, Umweltphilosophin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
beschäftigt sich mit Umweltethik, Naturphilosophie und Theorien der Nachhaltigkeit und
nähert sich dem Mensch-Natur-Verhältnis aus philosophischer Sicht.
- Ökologisches Kunstprojekt „Vom Verschwinden“: Dr. Rainer Totzke (Philosoph und
Schriftsteller) / Dorit Löffler (Künstlerin und Kunstvermittlerin)
- Ökologisch-ästhetisches Nachhaltigkeits-Projekt „Lokaltextil“: Lena Seik
(Kunstvermittlerin GfZK) und Eva Howitz (Modedesignerin)
- Jan Hüfner (Philosoph, Ökologischer Vordenker / Resonanz-Labor Leipzig)
Moderation: Dr. Jirko Krauß
Die Veranstaltung wird gefördert von der Stadt Leipzig.
Eintritt: 9/7€
Ort: Budde-Haus, Lützowstraße 19. 04157 Leipzig
Kartenreservierungen über Budde-Haus: Tel. 0341-90960037, ticket@buddehaus.de
Weitere Informationen:
www.transformatorenwerk-leipzig.de




