Zur Zeit gibt es keine bevorstehenden Veranstaltungen
 
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Vorträge, Workshops und Seminare im Rahmen von Kolloquien, Konferenzen und anderen (Lehr-)Veranstaltungen der letzten Jahre

  • Transformationen des Selbst, Philosophische Praxis und ein Werkstattbericht

  • (coming soon) Wahrheit halten – Haltung zur Wahrheit. Parrhesia und Haltung in der Philosophischen Praxis

  • Achtsamkeit - Zwischen Lebenskunst und Vernutzung

  • Vom Sinn und Unsinn der Sinnsuche bei der Arbeit - ein kritischer Impuls

  • Grundlagen der Führungsethik – Selbstführung und Haltung

  • Wege existentieller Transformation. Ein Werkstattbericht

  • Freiheit, Autonomie & Wilder Westen

  • Parrhesia & Philosophische Praxis – ein gefährliches Spiel?

  • Grundlagen der Führung: Selbstführung

  • Über Philosophische Praxis

  • Auf der Suche nach dem Eutopos des Denkens

  • Sozial- und Konfliktmanagement

  • Mediation & Wahrheit

  • Haltung – Eine philosophisch-praktische Expedition

  • Dia- und trialogische Konfliktvermittlung. Eine Idee von Mediation

  • Freiheit und Autonomie. Wie frei können wir sein? Wie frei wollen wir sein?

  • Mediation als demokratisch-sittliche Institution? Eine sozialphilosophische Kritik und Verteidigung

  • Zwischen Salutogenese und Selbstsorge - Gesundheit als Haltung

  • Leib, Leben, Leiden - Welche Rolle spielt die persönliche Haltung beim Thema Gesundheit?

  • Konzeption von Gesundheit als einer guten Haltung – ein Beitrag zur Selbstsorge

  • Embodiment - Ein Blick auf unsere präreflexive Seite - die große Vernunft des Leibes?

  • Kosmopolitisches Denken

  • Antike Lebenskunst - Ideen der Stoa

  • Die Konstruktion gesellschaftlicher Wirklichkeit

  • Moral und Gesellschaft

  • Resonanz - eine Einführung

  • Freiheit und Autonomie - Ideen und Konzeptionen

  • Parrhesia reloaded – das Wahrsprechen neu beleuchtet

  • Durch Sprechen verletzen – wie lässt sich Verletzen in einem leiborientierten Ansatz verstehen?

Eigene und mitorganisierte Veranstaltungen im Überblick

 
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Philosophischer Salon

Seit 2013 führe ich Philosophische Salons durch. Und seit Januar 2018 findet ein solcher regelmäßig immer am letzten Mittwoch im Monat im Budde-Haus Leipzig (Lützowstraße 19) statt.

https://www.youtube.com/watch?v=c1Q6tBLaiIU

Im Zentrum stehen die persönliche Begegnung von Menschen sowie der gemeinsame Dialog bzw. Diskurs - eine offene und tolerante Kultur des Zuhörens und Diskutierens. Es handelt sich um ein ungezwungenes Treffen zum Austausch existenzieller, gesellschaftlicher oder politischer Themen mithilfe philosophischer Fragen, Ideen und Probleme.

Die Teilnahme an den Salons ist für alle Interessierten gedacht und setzt weder ein Philosophiestudium voraus, noch erfordert es Vorkenntnisse oder die Beschäftigung mit Texten vorab.

Letzte Themen:

Der Mensch zwischen Nähe und Distanz - Was heißt: Sich im Denken orientieren? - Übers Zweifeln - Ressentiment - Freundschaft - Selbsttäuschung - Mut - Jeden Tag Freiheit? - Mehr Vertrauen wagen? - Urlaub und Reisen: Über Sinn und Unsinn des Ausbrechens aus dem heimischen Dasein - Was heißt es, in der Welt heimisch zu sein? - Über die Würde II - Reden wir über: Klugheit - Digitalisierung, Privates & Freiheit - Das gute Leben III: Humor - Das gute Leben II: Über unsere resonanten Weltverhältnisse - Über die Würde - Wahrheit II: Über die Lüge - Identität I: Authentizität - Erfolg - Wahrheit I: Was können wir wissen? - Das gute Leben I: Die Frage nach dem guten Leben - lohnenswert? - Our dark side: Zorn, Rache & Ressentiment - Wozu philosophieren? - Schönheit - Welche Verantwortung tragen wir als Konsumenten? - Brauchen wir Kritik? - Arbeiten wir an unserem Leben vorbei? - Sind wir mehr unsere Zufälle als unsere Wahl? - Streit & Streiten - Heimat - visionär oder reaktionär? - Gesellschaftlicher Zusammenhalt - Kehrt unsere dunkle Vergangenheit zurück? - Selbstsorge - Gefühle (über ein Semester) - Achtung, Liebe & Respekt: Was wir uns heute in nahen Beziehungen schulden - Würde - Wertschätzung & Respekt - Identität - Persönlichkeit - Gefühle, Empfindungen, Emotionen - ...

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Entre

Der philosophische Lese- & Dialogkreis Entre trifft sich regelmäßig alle zwei Monate und bespricht jeweils ein Buch bzw. einen Text. Die Texte für die jeweiligen Abende werden vor dem darauffolgenden Treffen festgelegt und sollen vorab gelesen werden, um sie dann im Kreis diskutieren zu können.

Ort: Der feine Buchladen Rotorbooks https://www.facebook.com/ROTORBOOKS/

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Kleines philosophisches Seminar

Meine Seminare finden in überschaubarer Runde und in angenehmer Umgebung statt. Sie dauern in der Regel drei bis sechs Stunden.
In jedem Seminar stelle ich ein bestimmtes Thema vor – verbunden mit der Einladung, Ihre Gedanken oder Fragen zu formulieren. Im Mittelpunkt meiner Seminare stehen nicht nur die Wissensvermittlung und Ihre Vertiefung in das Thema, sondern auch die Entwicklung von Kompetenzen der Erfahrung, des Handelns und Leidens, der Kommunikation und der Kritik. Es geht um den interaktiven Erwerb und Austausch von Wissen und Erfahrung sowie das Fördern des eigenen Denkvermögens - oder anders:
Wir wollen gemeinsam philosophieren.
Ort: Neue Wege gehen, Dufourstraße 2, Leipzig oder Budde-Haus Leipzig, Lützowstraße 19 oder online

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Seminare und Kurse zur Haltung

Ein Kurs zur Haltung? Was soll damit gemeint sein, etwa die Körperhaltung, unsere Einstellung zu bestimmten Dingen oder gar etwas Ethisches? Haltung ist ein komplexes Phänomen mit vielen Aspekten und es lohnt sich aufgrund seiner zentralen und sowohl alltäglichen als auch existenziellen Bedeutung für jeden Einzelnen, sich ausführlicher damit zu beschäftigen – zeigt es doch ebenfalls auf, wer man selbst ist und vermag es vorzugeben, wer bzw. wie man selbst sein möchte.
Die Arbeit an der eigenen Haltung ist nicht nur lohnenswert, sondern angesichts unserer komplizierten und widersprüchlichen sowie vielfältigen und komplexen Lebensumstände fast schon Notwendigkeit. Doch es geht um mehr als nur um die Stärkung der eigenen Resilienz, nämlich um eine Lebenskunst. Zudem wird die Urteilskraft als ein strukturiertes autonomes Denken geschult. Daneben eröffnen sich aber auch Räume für andere Erfahrungsweisen.
Allgemein geht es darum, sich regelmäßig neue Impulse für den Alltag zu holen, um damit das eigene Leben ein Stück weit zu bereichern, sich Zeit für sich zu nehmen, dabei aber immer auch über den eigenen Tellerrand zu blicken. Reflexion, Übung, Austausch und Diskurs stehen im Mittelpunkt - es soll ein Raum zum Teilen von Erkenntnissen und Lebenserfahrungen entstehen.
Der Kurs ermöglicht ein Anstoßen von persönlichen Veränderungsprozessen und damit den Weg für eine dauerhafte leibliche Verankerung von neuen Denk-, Gefühls und Verhaltensmustern. Haltung ist am Ende immer auch ein Einüben und je früher man damit anfängt, desto größer ist der Effekt.
Auch wenn Haltung zunächst etwas altbacken klingen mag, eröffnet das Einlassen auf diese Thematik vielleicht ungeahnte Horizonte. Denn dahinter verbirgt sich weniger ein aus der Mode gekommener Begriff als vielmehr eine der vielleicht interessantesten Ideen der Philosophiegeschichte, nämlich das bei Aristoteles diskutierte Konzept der hexis, aus dem sich wesentliche Aspekte für unsere heutige Zeit übertragen lassen. Denn die Frage, was ein gutes Leben ist und wie man dieses selbst aktiv mitgestalten kann, ist immer aktuell.
Aktuell finden dazu verschiedene Seminare und Kurse an verschiedenen Hochschulen und Akademien statt.

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Lange Nacht der Philosophie 2021:
"Lebenskunst - Zwischen Ich und Wir"

Aus Anlass des offiziellen UNESCO-Welttages der Philosophie findet seit 2019 jährlich Ende November die „Lange Nacht der Philosophie“ im Leipziger Budde-Haus statt. Ziel der Veranstaltung ist es, philosophische Fragen u. a. mit künstlerisch-performativen Mitteln und partizipativen Gesprächsformaten einem breiten Publikum öffentlich zugänglich zu machen. Die Lange Nacht der Philosophie widmet sich jedes Mal einem anderen Thema. Im Jahr 2021 geht es um die Frage nach dem guten/gelingenden Leben – und dabei insbesondere um das Konzept einer philosophischen Lebenskunst im Spannungsfeld zwischen „Ich“ und „Wir“ – zwischen Individuum und Gesellschaft.

Ausgangspunkt und Thema:

Gerade in Krisenzeiten sind Menschen auf der Suche nach Orientierungen für die eigene Lebensführung. Zugleich existiert seit mehr als zwei Jahrzehnten ein wachsender Psycho- und Coaching-Markt, der hier Angebote macht und mit Versprechungen wirbt, die von gesteigerter Resilienz und Selbstwahrnehmung bis hin zu Konzepten von Selbstoptimierung reichen. Viele dieser Angebote sind inhaltlich sehr eingeschränkt und rein ‚Ich‘-fixiert auf persönliche Karriere und kommerziellen Erfolg.

Demgegenüber versuchen Philosophen wie der zur Langen Nacht 2021 eingeladene Wilhelm Schmid das antike Konzept einer philosophisch reflektierten „Lebenskunst“ wieder kritisch ins Spiel zu bringen und zu aktivieren. In einer philosophischen Lebenskunst-Perspektive geht es u. a. darum, verengte, z. B. einseitig auf das Funktionieren am Arbeitsmarkt ausgerichtete Vorstellungen vom gelingenden Leben für die einzelnen Menschen als „Dispositive“ durchsichtig und transformierbar zu machen. Die Lange Nacht der Philosophie 2021 fragt nun zum einen nach den individuellen wie gesellschaftlichen Kritik- und Transformationspotentialen einer solchen „Philosophie der Lebenskunst“ und danach, wie sie sich als „Praxis der Freiheit“ z. B. gegen die weitverbreitete „Selbstoptimierungs-“Ideologie zu richten vermag. Zum anderen geht es aber auch um die Frage nach den Konflikten und Konfliktpotentialen, die es zwischen verschiedenen Lebensentwürfen geben kann: Die Vertreter einer Philosophie der Lebenskunst diagnostizieren ja, dass es in einer sich individuierenden und differenzierenden Gesellschaft nicht mehr nur das eine singuläre, „gute Leben“ gibt, auf das sich alle einigen können (und sollen). Wenn dem so ist: Wie lassen sich dann aber gesellschaftliche Konflikte behandeln, die auftreten, sobald Subjekte tatsächlich nicht nur unterschiedliche, sondern miteinander konkurrierende Lebensentwürfe äußern und verwirklichen wollen? Anders formuliert: Wie kann die Frage nach dem guten Leben in einer pluralen Gesellschaft entsprechend sinnvoll gestellt werden?

Die Lange Nacht der Philosophie ist eine Kooperation des Expedition Philosophie e.V. mit dem Transformatorenwerk Leipzig, der Philosophischen Praxis „Neue Wege gehen“ und dem soziokulturellen Zentrum Budde-Haus.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis – IGPP und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Eintritt: 9/7€

Ort: Budde-Haus, Lützowstraße 19. 04157 Leipzig

Kartenreservierungen über Budde-Haus: Tel. 0341-90960037, ticket@buddehaus.de

Weitere Informationen:

www.buddehaus.de

www.soundcheckphilosophie.de

www.transformatorenwerk-leipzig.de

Beitragende 2021:

Prof. Dr. Wilhelm Schmid (Philosoph/Berlin), Dr. Konstanze Caysa (Philosophin/Leipzig), Dr. Rainer Totzke (aka Kurt Mondaugen/Philosoph und Performer/Leipzig), Prof. Dr. emeritus Elmar Schenkel (Anglist, Autor/Leipzig), Katrin Felgenhauer (Philosophin/Leipzig), Thomas Bünten (Theaterregisseur/Leipzig), Dr. Jirko Krauß (Philosoph/Leipzig), Klaus-Dieter Lübke Naberhaus (Mediziner und Therapeut/Leipzig)

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Herbstkolloquium der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis

XXXV. Herbstkolloquium der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis e.V

„Sag, wie hältst Du’s mit der Wahrheit?“

Philosophische Praxis zwischen Dogmatismus und Beliebigkeit

29. - 31. Oktober 2021 - Dipperz bei Fulda

Keynotes:

Kathi Beier (KU Leuven)

Fabian Erhardt (Uni Tübingen)

Näheres siehe hier: IGPP